Referenten

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Prof. Dr. med. Dirk Arnold
Asklepios Klinik Altona

Prof. Dr. med. Dirk Arnold

Asklepios Klinik Altona
Hämatologie und internistische Onkologie

 

Prof. Arnold ist ein international renommierter medizinischer Onkologe im Bereich der gastrointestinalen Onkologie, mit besonderem Schwerpunkt innovativer Therapien und multimodaler Therapieansätze beim kolorektalen Karzinom. Als langjähriger Koordinator der ESMO-Leitlinien für gastrointestinale Tumoren liegen ihm besonders auch die Aspekte der strategischen Therapieplanung am Herzen. So erforscht er aktuell, neben der Integration neuer immunmodulatorischer Substanzen, vor allem auch die klinische Situation der beschränkten, „oligometastatischen“ Erkrankung.

Auch bei GI-Oncology 2021 stehen strategische Überlegungen im Vordergrund seines Vortrags: Aus der Fülle der Therapieoptionen – was soll wann und wie lange eingesetzt werden? Welche strategische Ausrichtung besteht in der Therapie des metastasierten KRK? Aspekte, die für die Therapieplanung unerlässlich sind.

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Prof. Dr. med. Gunnar Folprecht
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden

Prof. Dr. med. Gunnar Folprecht

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
an der TU Dresden
Medizinische Klinik I

 

Prof. Folprecht leitet den Bereich der internistischen Onkologie in der Medizinischen Klinik I am Universitätsklinikum Dresden und ist seit langem in der EORTC und der AIO bei gastrointestinalen Tumoren, insbesondere beim Kolonkarzinom aktiv.

In seinem Vortrag wird er auf die Wahl der Erstlinientherapie in Abhängigkeit von den molekularpathologischen Eigenschaften des Tumors eingehen.

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Ghadimi

Prof. Dr. med. Michael Ghadimi
Universitätsmedizin Göttingen

Prof. Dr. med. Michael Ghadimi

Universitätsmedizin Göttingen
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie

 

Prof. Ghadimi ist der Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen, der Ständige Vertreter des Vorstands Krankenversorgung der Universitätsmedizin Göttingen, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des UniversitätsKrebszentrums Göttingen, Senatsmitglied der Georgia Augusta, der Kongresspräsident DKK 2022 und u. a. Sprecher des Konvents der Lehrstuhlinhaber für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der multimodalen und chirurgischen Therapie des Pankreaskarzinoms, der Tumorbiologie solider Tumoren und der individualisierten Therapie des Rektumkarzinoms sowie auf klinischen Studien gastrointestinaler Tumoren. Darüber hinaus ist ihm die Nachwuchsförderung ein großes Anliegen.

Im Rahmen der Session „Rektumkarzinom“ diskutiert Prof. Ghadimi in seinem Vortrag die Frage: „OP – immer oder für wen?“

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Prof. Dr. med. Lars Grenacher
Conradia Radiologie München

Prof. Dr. med. Lars Grenacher

Conradia Radiologie München

 

Prof. Grenacher ist Vorsitzender der Geschäftsführung und Ärztlicher Direktor der Conradia München. Seit vielen Jahren ist er zudem Mitglied des Vorstandes der AG Abdominale Bildgebung der Deutschen Röntgengesellschaft und seit 2018 Vorsitzender des Vorstandes. Seine Expertise umfasst dabei die onkologische Bildgebung mit Schwerpunkt gastrointestinale und hepatobiliäre Tumoren, hier insbesondere die Bauchspeicheldrüse betreffend. Er ist leitendes Mitglied der Diagnostikgruppen der S3-Leitlinien für Ösophagus-, Magen- und Pankreaskarzinom, sowie Leiter der Diagnostikgruppe der europäischen Leitlinie für zystische Pankreastumoren.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der multimodalen Bildgebung entzündlicher und tumoröser Bauchspeicheldrüsenerkrankungen.

Im Vordergrund des Referates steht die Beantwortung der Fragen „Wann – Was? und -Was nicht? sowie Wie?“ erfolgt moderne Pankreaskarzinombildgebung zur Beurteilung der Resektabilität.

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Prof. Dr. med. Ralf-Dieter Hofheinz
Universitätsmedizin Mannheim

Prof. Dr. med. Ralf-Dieter Hofheinz

Universitätsmedizin Mannheim
Hämatologie, Onkologie & Palliativmedizin

 

Prof. Hofheinz ist Leitender Arzt des Tages-Therapiezentrums am Mannheim Cancer Center der Universitätsmedizin Mannheim, Universität Heidelberg.  Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Therapie gastrointestinaler Tumoren, insbesondere die multimodalen Behandlungsansätze.

Hofheinz ist Sprecher der Arbeitsgruppe Kolorektales Karzinom und Mitglied der Leitgruppen Ösophagus-/Magenkarzinom sowie Lebensqualität der AIO.

Hofheinz wird in seinem Referat über eine der sicherlich spannendsten Entwicklungen der vergangenen Jahre, die differenziertere Indikationsstellung zur perioperativen Therapie beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom sprechen.

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Prof. Dr. med. Markus Juchems
Klinikum Konstanz

Prof. Dr. med. Markus Juchems

Klinikum Konstanz
Diagnostische und Interventionelle Radiologie

 

Prof. Juchems studierte in Budapest, Dresden und Ulm. An der Universitätsklinik Ulm hat er promoviert und habilitiert und war in der dortigen Radiologie zuletzt als leitender Oberarzt tätig. 2014 erfolgte der Wechsel als Chefarzt in die Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Klinikum Konstanz. Seine klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der abdominalen Schnittbildgebung und interventionellen Radiologie mit besonderem Fokus auf den GI-Trakt sowie Leber und Pankreas. Er ist Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften und seit 2012 im Vorstand der AG für Abdominale Bildgebung der Deutschen Röntgengesellschaft tätig.

Die MRT beim Rektumkarzinom ist heute ein unverzichtbares Instrument zum adäquaten Staging und entsprechender Therapieplanung, wobei neue, hochauflösende Sequenzen sowie die funktionelle Bildgebung (DWI) die Methode weiter verbessert haben. Die strukturierte Befundung wird zudem zukünftig die Befundkommunikation verbessern und somit helfen, im Konsensus mit den klinischen Partnern die passenden Therapieentscheidungen zu treffen.

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Prof. Dr. med. Volker Kunzmann
Universitätsklinikum Würzburg

Prof. Dr. med. Volker Kunzmann

Universitätsklinikum Würzburg
Medizinische Klinik und Poliklinik II

 

Prof. Kunzmann ist Geschäftsführender Oberarzt und Schwerpunktleiter Internistische Onkologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am Universitätsklinikum Würzburg.

Seine Spezialgebiete sind:
– Weiterentwicklung von interdisziplinären onkologischen Behandlungskonzepten
– Diagnostik und Therapie von Tumoren der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom) sowie des Magen-Darm-Traktes (Darmkrebs, Magenkrebs, Speiseröhrenkrebs, GIST, Peritonealkarzinose)
– Immuntherapie von soliden Tumoren

Prof. Kunzmanns Vortrag behandelt die Systemtherapie des Pankreaskarzinoms, die trotz zahlreicher negativer Studien in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte zu verzeichnen hat. So konnte die Lebenserwartung in allen Krankheitsstadien durch eine Optimierung der systemischen Chemotherapie signifikant verbessert werden. Für einige kleine molekular definierte Subgruppen des Pankreaskarzinoms stehen zusätzlich neue zielgerichtete Behandlungsansätze zur Verfügung.

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Prof. Dr. med. Hauke Lang
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Prof. Dr. med. Sylvie Lorenzen
Klinikum rechts der Isar der TU München

Prof. Dr. med. Sylvie Lorenzen

Klinikum rechts der Isar der TU München
III. Medizinischen Klinik

 

Frau Prof. Lorenzen ist Fachärztin für Hämatologie und Onkologie am Klinikum rechts der Isar in München. Seit 2019 ist sie im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft internistische Onkologie (AIO) und seit 2017 Sprecherin der Arbeitsgruppe Magen/Ösophaguskarzinom der AIO. Sie ist Mitglied mehrerer Fachgesellschaften und leitet die Early Clinical Trial Unit (ECTU) am Klinikum. Ihr Schwerpunkt ist die Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Tumoren mit Schwerpunkt obere gastrointestinale Tumore, in allen Stadien, insbesondere im Rahmen von nationalen und internationalen Phase I-III Studien. Sie ist Studienleiterin zahlreicher Industrie- und öffentlich geförderter Studien sowie Studienleiterin von eigenen Investigator-Initiated Studien (IITs).

Ihr Vortrag „Chemotherapie spielt weiterhin eine wichtige Rolle“ zeigt auf, dass trotz aller Fortschritte im Bereich zielgerichteter- und Immuntherapie die wesentliche Säule in der Therapie dieser Tumore nach wie vor die Chemotherapie ist, durch die Kombination mit molekular zielgerichteten Therapien und Immuntherapie das Outcome dieser Patienten aber wesentlich verbessert werden kann.  

Des Weiteren gibt Ihr Vortrag einen Ausblick auf Studien zu zielgerichteten, personalisierten Therapien, die vielversprechende Ergebnisse zeigen, in der Hoffnung, die Biologie dieser Erkrankung zukünftig besser verstehen und therapieren zu können und die Prognose dadurch zu verbessern. 

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Matzdorff

Prof. Dr. med. Axel Matzdorff
Asklepios Klinikum Uckermark

Prof. Dr. med. Axel Matzdorff

Asklepios Klinikum Uckermark
Innere Medizin II

 

1980-1987 Studium Justus-Liebig-Universität, Giessen 

Facharztausbildung Northwestern University Chicago und J.-L.-Universität Giessen 

1993 Erwerb der amerikanischen Board Certification und 1996 des deutschen Facharztes für Innere Medizin 

1998 Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie 

2006-2015 Leiter Hämatologie und Onkologie, Caritasklinikum Saarbrücken 

seit 2015 Chefarzt der Inneren Medizin II, Asklepios Klinikum Uckermark, Schwedt 

Schwerpunkte: Thrombozytopenien und Gerinnungsstörungen bei Tumorpatienten 

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Prof. Dr. med. Alexander Meining
Universitätsklinikum Würzburg

Prof. Dr. med. Alexander Meining

Universitätsklinikum Würzburg
Medizinische Klinik und Poliklinik II

 

Prof. Meining ist W3- Professor, Lehrstuhlinhaber und Leiter der Gastroenterologie am Universitätsklinikum Würzburg. Zuvor war er Leiter der gastrointestinalen Endoskopie an den Universitätskliniken Ulm und der TU München. Er ist Mitglied der Europäischen Gesellschaft für gastroenterologische Endoskopie (ESGE), der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Endoskopie und bildgebende Verfahren (DGEBV, ehemaliger Präsident). Prof. Meining absolvierte sein Studium an der Universität München. Seine Fachgebiete sind die endoskopische Diagnose und Behandlung von frühen neoplastischen Läsionen des GI-Trakts, die therapeutische Endoskopie des Pankreas-Gallen-Trakts sowie die Implementierung der künstlichen Intelligenz.

2006 führte er auf Einladung der Japanischen Fachgesellschaft Forschungsstudien für fortgeschrittene endoskopische Techniken in Japan durch (Showa University, National Cancer Canter, Kitasato East University, Keio University).

Sein Literaturverzeichnis umfasst mehr als 270 Artikel mit einem h-Faktor von 55. Er wurde außerdem mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem ESGE-Preis für die Innovation des Jahres 2017 und 2020.

Im Rahmen der Session „Hepatobiliäre Tumoren“ behandelt Prof. Meining in seinem Vortrag den Stellenwert von Cholangioskopie und MRCP in der Differentialdiagnostik beim CCC.

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Prof. Dr. med. Dominik Modest
Charité Universitätsmedizin Berlin

Prof. Dr. med. Dominik Modest

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Medizinische Klinik m.S. Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie

 

Prof. Modest ist seit 2019 an der Charité tätig und beschäftigt sich mit der onkologischen und interdisziplinären Therapie von Tumoren gastrointestinalen Ursprungs. Er leitet aktuell mehrere AIO-Studien zum Thema „kolorektales Karzinom“, die sich vor allem mit Fragen der Therapie-Intensität und personalisierter Therapie auseinander setzen.

Der HOTSPOT-Vortrag adressiert aktuelle Aspekte der GI-Onkologie, die sich kurzfristig aus den Neuigkeiten der Kongresswelt ergeben.

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Prof. Dr. med. Markus Möhler
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Prof. Dr. med. Johann Ockenga
Klinikum Bremen-Mitte

Prof. Dr. med. Johann Ockenga

Klinikum Bremen-Mitte
Medizinische Klinik II

 

Prof. Ockenga arbeitet als Gastroenterologe am Klinikum Bremen Mitte und leitet die Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin. Zusammen mit Prof Bektas (Viszeralchirurgie) führt er das Viszeralonkologische Zentrum im Onkologischem Zentrum Bremen Mitte.

Während seiner Tätigkeit an der Med. Hochschule Hannover und der Charité Berlin Mitte hat Prof Ockenga sich u.a. mit metabolischen Veränderungen und Ernährungsstörungen bei Patienten mit gastroenterologischen Erkrankungen beschäftigt. Neben Studien zur Pathophysiologie war er an verschiedenen Interventionsstudien beteiligt. Zurzeit ist er z.B. an der INTEGRATION Studie beteiligt, in der der Effekt einer Ernährungsintervention und Bewegungstherapie bei Patienten mit Chemotherapie untersucht wird. Von 2016 bis 2018 war Prof Ockenga Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin, aktuell ist er aktiv in der Europäischen Fachgesellschaft ESPEN und Mitglied der Quality of Care Task Force der UEG (United European Gastroenterology), sowie Mitglied in verschiedenen Leitlinien Projekten.

Fehlernährung und Ernährungsprobleme sind besonders bei gastroenterologisch-onkologischen Patienten häufig und haben nicht nur einen negativen Effekt auf die Lebensqualität, sondern führen zu höherer Morbidität und Mortalität. In dem Beitrag von Prof Ockenga wird das ernährungsmedizinische Vorgehen bei diesen Patienten in verschiedenen klinischen Situationen vorgestellt, um so das Potential einer ernährungsmedizinischen Betreuung zu erkennen und auszuschöpfen.

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Prof. Dr. med. Vikas Prasad
Universitätsklinikum Ulm

Prof. Dr. med. Vikas Prasad

Universitätsklinikum Ulm
Klinik für Nuklearmedizin

 

Prof. Prasad arbeitet als stellvertretender Klinikdirektor und leitender Oberarzt der Klinik für Nuklearmedizin der Universität Ulm.
Er hat mehr als 15 Jahre Erfahrung in Theranostiks speziell bei neuroendokrinen Tumoren und Prostatakarzinom. Er ist zudem Fakultätsmitglied der ESMO und leitet die Theranostik-Task-Force des ENETS Advisory Boards.
Sein Forschungsgebiet liegt hauptsächlich in der translationalen Onkologie.

Zusammen mit PD Dr. Anja Rinke, Universitätsklinikum Marburg, wird Prof. Prasad einen kurzen Überblick zum Stellenwert lokoregionärer Therapien bei Neuroendokrinen Neoplasien geben und ein Update zu Neuentwicklungen im Bereich der Systemtherapien.

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Prof. Dr. med. Anke
Reinacher-Schick

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. med. Anke Reinacher-Schick

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum
St. Josef-Hospital
Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin

 

Frau Prof. Reinacher-Schick ist Direktorin der Klinik für Hämatologie und Onkologie mit Palliativmedizin am St. Josef-Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum und Vorsitzende der AIO. Ihr klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt sind gastrointestinale Tumoren, vor allem die interdisziplinäre Behandlung des kolorektalen Karzinoms und des Pankreaskarzinoms.

In ihrem Vortrag „Neues in der Adjuvanz – neue Möglichkeiten zum Monitoring von minimaler Resterkrankung und Therapiestratifizierung“ spricht sie über präzisionsonkologische Ansätze bei Patienten mit Darmkrebs in frühen Stadien. Der Vortrag fokussiert dabei u.a. auf vielversprechende Biomarker, zielgerichtete Behandlungs- und Surveillance-Ansätze bei kleinen Gruppen sowie Real-World-Data.

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PD Dr. med. Anja Rinke
Universitätsklinikum Marburg

PD Dr. med. Anja Rinke

Universitätsklinikum Marburg
Klinik für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Endokrinologie, Stoffwechsel und klinische Infektiologie

 

Frau Prof. Rinke ist Oberärztin in der Gastroenterologie des UKGM, Standort Marburg. Sie arbeitet schwerpunktmäßig im Bereich der gastrointestinalen Onkologie (Pankreaskarzinom, Hepatobiliäre Tumoren, Neuroendokrine Neoplasien) mit speziellem Fokus auf den Neuroendokrinen Neoplasien. Sie koordiniert das Marburger ENETS-Exzellenzzentrum für Neuroendokrine Tumore, ist im Vorstand der Europäischen Gesellschaft für Neuroendokrine Tumore (ENETS) tätig, ebenso im Vorstand des Deutschen NET-Registers. Sie ist Sprecherin der AG NET der AIO. Wissenschaftlicher Schwerpunkt sind therapeutische und prognostische Aspekte bei Betroffenen mit NEN.

Zusammen mit Prof. Dr. Vikas Prasad, Nuklearmedizin Ulm, wird Frau Prof. Rinke einen kurzen Überblick zum Stellenwert lokoregionärer Therapien bei NEN geben und ein Update zu Neuentwicklungen im Bereich der Systemtherapien.

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Prof. Dr. med. Claus Rödel
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität

Prof. Dr. med. Claus Rödel

Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Klinik für Strahlentherapie und Onkologie

 

Prof. Rödel wurde im Jahre 2007 auf den Lehrstuhl für Strahlentherapie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main berufen. Seit April 2008 ist er außerdem klinischer Direktor des Universitären Zentrums für Tumorerkrankungen (UCT) am Universitätsklinikum Frankfurt. Seine hauptsächlichen Forschungsinteressen sind die multimodale Therapie des Rektum-, Anal- und Harnblasenkarzinoms sowie die molekularen Grundlagen der Strahlenwirkung. Als Sprecher der German Rectal Cancer Study Group (GRCSG) hat er eine Vielzahl von Phase 1-3 Studien zur multimodalen Behandlung des Rektumkarzinoms geleitet und publiziert.

Im Vortrag werden die neuesten Ergebnisse der sogenannten „Totalen Neoadjuvanten Therapie“ (TNT) im Kontext der aktuellen Studien (RAPIDO, PRODIGE 23, OPRA, ACO/ARO/AIO-18.1) kritisch diskutiert.

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PD Dr. med. Marianne Sinn
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

PD Dr. med. Marianne Sinn

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
II. Medizinische Klinik und Poliklinik

 

Frau PD Dr. Sinn ist internistische Onkologin, Oberärztin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und leitet dort den Bereich Gastrointestinale Onkologie. Ihre klinischen Schwerpunkte sind pankreatiko-biliäre Tumoren, Cancer Survivorship und tumorassoziierte Thrombosen.
Sie ist Sprecherin der Arbeitsgruppe Pankreaskarzinom der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO), Mitglied der Leitgruppe für hepatobiliäre Tumoren und Co-Autorin der S3 Leitlinien Pankreaskarzinom und Hepatozelluläres/Biliäres Karzinom.
PD Dr. Sinn war Studienkoordinatorin an der Charité-Universitätsmedizin Berlin für die adjuvanten Studien zum Pankreaskarzinom CONKO-005 und -006 und die CONKO-011, eine Studie zur Therapie von Tumorpatient*innen mit einer venösen Thrombembolie. Als Hauptprüferin ist sie in zahlreichen klinischen Phase I-III Studien aktiv.

Im Vortrag „Thrombose/Embolie – Management einer häufigen Komplikation“ sollen die neuen Entwicklungen im Bereich von Prophylaxe und Therapie von „cancer-associated thrombosis“ (CAT) mit Fokus auf den Einsatz von direkten oralen Antikoagulantien (DOAC) vorgestellt und diskutiert werden.

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Prof. Dr. med. Jens Siveke
Universitätsklinikum Essen

Prof. Dr. med. Jens Siveke

Universitätsklinikum Essen
Innere Klinik und Poliklinik (Tumorforschung)

 

Prof. Siveke ist Stellvertretender Direktor des Westdeutschen Tumorzentrums des Universitätsklinikums Essen. Er leitet die DKFZ Abteilung für Translationale Onkologie Solider Tumore im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Partnerstandort Essen und ist Direktor des Brückeninstituts für Experimentelle Tumortherapie. Seine klinischen Schwerpunkte sind pankreatobiliäre Tumore, das Molekulare Tumorboard und bildgebungs-unterstützte Therapieverfahren. Er ist Sprecher der Arbeitsgruppe Pankreaskarzinom der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) und ist Hauptprüfer in zahlreichen klinischen Phase I-III Studien.

Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Generierung und Nutzung von Patienten-abgeleiteten Modellsystemen in Kombination mit molekularen und bildgebungsbasierten Profilierungstechnologien für ein besseres Verständnis der komplexen Phäno- und Genotypen von Tumoren. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Identifizierung und Evaluation von Therapiestrategien, die die Tumorheterogenität, Plastizität und das sogenannte tumor microenvironment und seine Rolle für Therapieresistenz zum einen und immunonkologische Ansätze zum anderen einbeziehen.

Im Vortrag „Molekulares Tumorboard: Fallvorstellung“ sollen die Möglichkeiten, Herausforderungen und Limitationen des Einsatzes von molekularen Profilierungen am Beispiel von GI-onkologischen Erkrankungen vorgestellt und kritisch diskutiert werden.

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PD Dr. med. Alexander Stein
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

PD Dr. med. Alexander Stein

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
(Onkologie, Hämatologie, Knochenmarktransplantation mit Abteilung für Pneumologie)

 

PD Dr. Stein ist niedergelassener Hämatoonkologe mit Spezialisierung im Bereich gastrointestinaler Tumore. Seit 15 Jahren ist er in verschiedenen großen internationalen Phase III Studien als Koordinator involviert (PETACC 6, ACTICCA) und ist zudem Studienleiter von mehreren Phase II Studien (AVETUX, INTEGA, TARC und NeoBRAF). Zudem leitet er ein GBA gefördertes deutschlandweites Nachsorgeprojekt für junge Krebsüberlebende (CAREforCAYA). Er ist Mitglied der AIO Leitgruppen für Ösophagus-/Magenkarzinom und Kolon-/Rektum-/Dünndarmkarzinom, der DGHO Programmkomitees Kolon-/Rektumkarzinom und AYA und weiterer internationaler Fachgesellschaften (ESMO, ASCO) und Co-Autor der S3 Leitlinie für das hepatozelluläre Karzinom und biliäre Tumoren.

Das Thema neoadjuvante Therapie beim Kolonkarzinom mag auf den ersten Blick ungewöhnlich klingen, folgt aber konsequent den Entwicklungen in der Therapie lokalisierter gastrointestinaler Tumoren. In Analogie zu den bereits klar etablierten neoadjuvanten Therapien beim Ösophagus-, Magen- und Rektumkarzinom und basierend auf ersten randomisierten Daten soll der potentielle Stellenwert einer neoadjuvanten Therapiestrategie und die aktuelle Studienlandschaft beleuchtet werden.

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Prof. Dr. med. Albrecht Stenzinger
Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Dr. med. Albrecht Stenzinger

Universitätsklinikum Heidelberg
Molekularpathologisches Zentrum (MPZ)

 

Albrecht Stenzinger ist Professor für Molekulare Tumorpathologie, stellvertretender Direktor des Instituts für Pathologie sowie Leiter des IPH-Zentrums für Molekulare Pathologie und Sektionsleiter für Molekulare Diagnostik und Biomarker-Entwicklung am Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Deutschland. Nach seinem Studium in Gießen, Belfast, Houston, St. Gallen und Basel absolvierte er seine Facharztausbildung in den Instituten für Pathologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Universitätsklinikum Heidelberg. Prof. Stenzinger erhielt seine Postdoc-Ausbildung an der Universität Heidelberg und am Massachusetts General Hospital/Harvard Medical School. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der molekularen Pathologie solider Tumoren und Nutzbarmachung der Tumorgenetik für die Patientenversorgung.

Die Präzisionsmedizin spielt in der gastrointestinalen Onkologie eine zunehmende und stetig wachsende Rolle. Die technologischen Grundlagen von der Präanalytik über die Analytik bis zur Bioinformatik sind dabei genauso bedeutsam wie der molekularpathologische Befund und die interdisziplinäre Besprechung der Befunde im molekularen Tumorboard. Neben der standardisierten Variantenannotation sind die Onkogenitätsbeurteilung einer Variante und die klinische Interpretation der Varianten wichtig. Der Vortrag beleuchtet diesen Themenkomplex.

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Prof. Dr. med. Waldemar Uhl
Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. med. Waldemar Uhl

Klinikum der Ruhr-Universität Bochum
St. Josef-Hospital
Allgemein- und Viszeralchirurgie

 

Prof. Uhl ist seit 17 Jahren Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Josef-Hospital Bochum, Klinik der Ruhr-Universität Bochum. Seine Laufbahn führte ihn über die Universitätsklinika Ulm, Inselspital Bern und Heidelberg mit seiner Berufung 2004 auf den Bochumer Lehrstuhl. An den vorgängigen Wirkungsstätten Bern und Heidelberg galt er bereits als erfahrener viszeral-onkologischer Chirurg. Als Experte für Pankreaschirurgie etablierte er ein national und international ausgewiesenes interdisziplinäres Pankreaszentrum an der Bochumer Klinik, welches heute als das zweitgrößte in Deutschland gilt.

Seine Forschungsschwerpunkte auf dem Pankreasgebiet sind die Erhöhung der Sicherheit der Eingriffe zur Vermeidung von lebensbedrohlichen Komplikationen aufgrund von Pankreasfisteln in experimentellen und klinischen Studien sowie die Suche nach Verbesserungen des Outcomes, der Prognose und Lebensqualität beim Pankreaskarzinom. Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs werden in vitro neue Therapieansätze untersucht und in nationalen multizentrischen Untersuchungen moderne multimodale Behandlungskonzepte erprobt. Beispielsweise hat das Bochumer Zentrum als Mitinitiator der AIO NeoNax-Studie die meisten Patienten rekrutiert, die den Nutzen einer neoadjuvanten Therapie bei als resektabel eingestuften Pankreaskarzinom untersuchte und deren Auswertung gerade läuft.

Prof. Uhl wirkte jüngst als Vorsitzender der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Leber, Galle, Pankreas der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie als Kommissionsmitglied bei allen neuen Leitlinien „Akute und Chronische Pankreatitis“ und zuletzt als Leiter der chirurgischen Arbeitsgruppe bei der „Living Guideline des exokrines Pankreaskarzinoms“ mit.

In seinem Vortrag wird er auf die jüngsten vielversprechenden Studien beim Pankreaskarzinom – und es tut sich nach Jahren des Stillstandes doch Einiges – und auf die neuen Empfehlungen aus der Leitlinie zum Pankreaskarzinom eingehen.

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Prof. Dr. med. Arndt Vogel
Medizinische Hochschule Hannover

Prof. Dr. med. Arndt Vogel

Medizinische Hochschule Hannover
Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie

 

Prof. Vogel ist leitender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie und Leiter des von der DKG zertifizierten Viszeralonkologischen Zentrums der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Mittelpunkt seines wissenschaftlichen Interesses steht u.a. das Verständnis für grundlegende Prozesse der Tumorentstehung mit dem Ziel, neue innovative Wege zur Prävention sowie individualisierte Therapien für Patienten mit gastrointestinalen Karzinomen zu entwickeln. Als Sprecher der Arbeitsgruppe „Hepatobiliäre Tumore“ engagiert sich Prof. Vogel intensiv in der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO). Er ist seit vielen Jahren als Leiter klinischer Prüfungen und als Prüfarzt bei nationalen und internationalen Studien beteiligt und ist zudem für eine Reihe von eigenen Investigator-initierten Studien verantwortlich.

In den letzten Jahren wurden eine Reihe von Medikamenten zur systemischen Therapie des HCC zugelassen und es stehen mittlerweile jeweils drei Optionen in der Erst- (Sorafenib, Lenvatinib und zeitnah auch Atezolizumab/ Bevacizumab) und in der Zweitlinie (Regorafenib, Cabozantinib und Ramucirumab) zur Verfügung, die nun auch eine medikamentöse Sequenztherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem HCC ermöglichen. Herr Prof. Vogel wird in seinem Vortrag die aktuellen Therapieoptionen darstellen und eine Übersicht über klinische und molekulare Parameter geben, die als Entscheidungshilfe für eine sinnvolle Sequenztherapie genutzt werden können.

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Prof. Dr. med. Jürgen Weitz
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden

Prof. Dr. med. Jürgen Weitz

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
an der Technischen Universität Dresden
Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie

 

Prof. Weitz wurde an der chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg und am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York chirurgisch ausgebildet und ist derzeit Direktor der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden sowie einer der geschäftsführenden Direktoren des NCT Partnerstandorts Dresden. Die klinischen Schwerpunkte von Prof. Weitz liegen in der Chirurgie des GI-Traktes und des hepatobiliären sowie pankreatischen Systems, wobei der Fokus auf der Tumorchirurgie insbesondere unter Anwendung der minimal-invasiven und robotischen Chirurgie liegt. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte von Prof. Weitz liegen im Bereich der translationalen Onkologie, der Robotik und der Anwendung von KI und AR in der Chirurgie.

Die Chirurgie des Ösophagus- und Magenkarzinoms ist mit einer erheblichen perioperativen Morbidität und Mortalität belastet mit relevanten Auswirkungen für die multimodale Therapie der Patienten. Ob der Einsatz minimal-invasiver und robotischer Methoden diesbezüglich – bei gleicher onkologischer Qualität – eine Verbesserung bringt, ist eine hoch relevante Frage für alle onkologische Fachgebiete, die im Rahmen des Vortrages beantwortet werden soll.

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Vorsitzende

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Prof. Dr. med. Christiane Bruns
Universitätsklinikum Köln

Galle

Prof. Dr. med. Peter Galle
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Prof. Dr. med. Ullrich Graeven
Kliniken Maria Hilf GmbH

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Prof. Dr. med. Thilo Hackert
Universitätsklinikum Heidelberg

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Prof. Dr. med. Alfred Königsrainer
Universitätsklinikum Tübingen

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Prof. Dr. med. Florian Lordick
Universitätsklinikum Leipzig

Prof. Dr. med. Florian Lordick

Universitätsklinikum Leipzig
Medizinische Klinik II /
Universitäres Krebszentrum Leipzig (UCCL)

 

Prof. Lordick leitet die Medizinische Klinik II (Schwerpunkte: Onkologie, Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie und Infektiologie) sowie das Universitäre Krebszentrum der Universitätsmedizin Leipzig. Sein Forschungsschwerpunkt sind die Tumoren des Gastrointestinaltrakts. Er war im Vorstand der AIO, Sprecher der Gastrointestinal Tract Cancer Group der EORTC, ist derzeit Präsident der International Gastric Cancer Association und Mitglied im Executive Board der European Society for Medical Oncology.

Die Sitzung „Gastroösophageale Tumoren“ wird den Wandel der Therapie von Ösophagus- und Magenkarzinomen behandeln. Aktuelle Daten zur Immuntherapie werden zu neuen Zulassungen in der adjuvanten und palliativen Systemtherapie führen und Eingang in die Leitlinien finden. Darüber hinaus werden Perspektiven zu schonenderen und präziseren operativen Zugangswegen zu Ösophagus und Magen vorgestellt. Magen- und Ösophaguskarzinomtherapie im Wandel – könnte das Motto dieser Sitzung sein. 

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Prof. Dr. med. Nisar Malek
Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. med. Nisar Malek

Universitätsklinikum Tübingen
Medizinische Klinik I

 

Prof. Malek ist Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik I (Gastroenterologie, Gastrointestinale Onkologie, Hepatologie, Infektiologie und Geriatrie) am Universitätsklinikum Tübingen.

Seine wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich einerseits auf den Bereich der Zellteilungskontrolle als grundlegender Mechanismus der Krebsentstehung. Er forscht hierbei an der Entdeckung neuer Möglichkeiten für die Entwicklung von Krebsmedikamenten. Zusätzlich gilt er als einer der Pioniere der Personalisierten Medizin in Deutschland und ist Gründer des Zentrums für Personalisierte Medizin in Tübingen, das gemeinsam mit den Universitätskliniken in Ulm, Freiburg und Heidelberg das ZPM-Netzwerk Baden-Württemberg bilden. Im Rahmen dieses Netzwerkes gelang erstmals eine Einführung von personalisierten Behandlungsverfahren in die Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen im Land Baden-Württemberg.

Er ist zudem Gründungsdirektor des in Tübingen angesiedelten M3-Forschungsinstituts (Malignom, Metabolom, Mikrobiom), das die Auswirkungen von Veränderungen im Mikrobiom auf metabolische und Tumorentstehungsmechanismen untersucht. 

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Prof. Dr. med. Julia Mayerle
LMU Klinikum München

Prof. Dr. med. Julia Mayerle

LMU Klinikum München
Medizinische Klinik II

 

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Prof. Dr. med. Christoph Michalski
Universitätsklinikum Ulm

Prof. Dr. med. Christoph Michalski

Universitätsklinikum Ulm
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

 

Prof. Michalski ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Ulm. Sein klinisch-wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in der robotisch-assistierten Chirurgie gastrointestinaler Tumore, insbesondere des Ösophagus- und des Pankreaskarzinoms, sowie der multimodalen Behandlung lokalisierter und (hepatisch) metastasierter kolorektaler Karzinome.
In der Grundlagenforschung beschäftigt er sich mit molekularen Mechanismen der Karzinogenese gastrointestinaler Tumore und der Translation von prognostisch relevanten Biomarkern in die Klinik.
2020 war er Präsident des Deutschen Pankreasclubs und ist aktuell stellvertretender Sprecher der AG Pankreas der DGVS.

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Prof. Dr. med. Pompiliu Piso
Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg

Prof. Dr. med. Pompiliu Piso

Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

 

Prof. Piso ist Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg, Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg seit 2011.
Prof. Piso ist Vorsitzender der Assoziation Chirurgische Onkologie. Er leitet das DKG Viszeralonkologische Zentrum am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg. Dazu gehört auch das Exzellenzzentrum für Koloproktologie. Er ist zertifizierter Operateur der European Academy of Robotic Colorectal Surgery.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich metastasierter kolorektaler Karzinome. Sein Zentrum nimmt an den zwei aktuell laufenden interdisziplinären Rektumkarzinom Studien der ACO/AIO/ARO teil.

Die Sitzung zum Rektumkarzinom wird sehr spannend, da sich auf diesem Gebiet gerade jetzt die Therapiekonzepte ändern. Es kann gut sein, dass wir in wenigen Jahren das Rektumkarzinom ganz anders behandeln werden als wir es heute tun. Wie personalisiert kann die Therapie durchgeführt werden, wird die totale neoadjuvante kombinierte Therapie den Organerhalt bei den meisten Patienten ermöglichen, werden roboterassistierte Operationen die Methode der Wahl darstellen? All diese Fragen werden hochkarätige Referenten mit Ihnen zusammen diskutieren und aktuelle Daten interpretieren.

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Pohl Michael

Dr. med. Michael Pohl
Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

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Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein
Universitätsklinikum Ulm

Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein

Universitätsklinikum Ulm
Klinik für Innere Medizin I

 

Prof. Seufferlein ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Nephrologie, Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten an der Universität Ulm. Er beschäftigt sich in der klinischen und Grundlagenforschung mit Tumorerkrankungen des Gastrointestinaltrakts, insbesondere mit prädiktiven und prognostischen Biomarkern, Signalmechanismen im Tumor und Proteintransport in Tumorzellen.

Er ist Sprecher eines DFG-geförderten Graduiertenkollegs 2254 zur Tumorheterogenität, Mitglied in den Leitgruppen Pankreaskarzinom und Kolonkarzinom der AIO, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren und Sprecher des Onkologischen Leitlinienprogramms von Deutscher Krebshilfe, DKG und AWMF. Seit 2020 ist Prof. Seufferlein Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft.

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Prof. Dr. med. Sebastian Stintzing
Charité Universitätsmedizin Berlin

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Prof. Dr. med. Ulrich Wedding
Universitätsklinikum Jena

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